Andacht Heute

Meine Hilfe kommt von dem HERRN

HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!
Psalm 109,21

Stephanus rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!
Apostelgeschichte 7,59-60

Es fällt auf, dass die Bibel immer von einer Beziehung zwischen Gott und einem einzelnen Menschen oder Volk spricht. Da steht nicht „Hilfe kommt vom HERRN“ sondern „Meine Hilfe“ Es braucht also eine persönliche Beziehung zu Gott, wenn man mit IHM rechnen darf.

Auch das Gebet ist nicht einfach so ein allgemeines dahin plappern, sondern sollte aus dem Gottesbezug heraus entstehen. In Verbindung mit dem was wir im Wort lesen, lässt der HERR auch oft ein Zwiegespräch entstehen. Wie das geht, habe ich in meinem Büchlein „Rede mit Gott“ praktiziert und zur Auferbauung veröffentlicht. Es soll Mut machen und die Angst vor dem Gespräch mit dem HERRN überwinden lassen.

Die Beziehung zu Gott zu pflegen beginnt mit dem Gebet. So lasst uns IHM heute die Ehre geben, indem wir IHM sagen, wie dankbar wir IHM sind und IHN lieben.

Das Gute braucht keine Grenzen

Mose sprach: Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Du sollst nichts dazutun und nichts davontun.
5. Mose 13,1

Das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander.
1. Johannes 3,23

Wir lesen in der Bibel unter vielen andern Weisheiten, dass Gott gut ist. Dabei fällt natürlich auf, dass der Mensch weit davon entfernt ist, und deshalb in Grenzen leben muss.

Deshalb kam Gott in unsere irdische Welt, weil ER die Grenzen des Guten erweitern wollte. Jesus hat uns vorgelebt, wie Gott ist, voller Liebe und Güte. Er hat nur eine Bedingung damit wir ewiges Leben erreichen – Jesus folgen!

Gebet

Danke HERR, dass wir in Dir das ewige Leben haben, durch den Glauben. Stärke unseren Glauben, die Liebe und den Frieden in unseren Herzen. Amen


Unterschied: Religion oder Evangelium

Verlass mich nicht, HERR, mein Gott, sei nicht ferne von mir!
Psalm 38,22

Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk.
Lukas 1,68

Die Religionen sind Weltmächte, mit verschiedensten Kulturen und Gottesvorstellungen.
Das wahre Evangelium ist das von Gott ausgehende Erlösungswerk durch seinen Sohn, wozu ER Israel erwählte, denn das Heil kommt aus den Juden, so steht es geschrieben.

Kürzlich habe ich darüber nachgedacht, was die Juden so widerstandsfähig und selbstbewusst macht, trotz der langen Verfolgung. Es ist vermutlich das tiefe Wissen, dass Gott sie einst als Volk erwählt hat. Doch ist nun der Weg zum Himmel für alle bereitet, die Jesus (Evangelium) im Glauben angenommen haben.

Heute ist Heilig Abend und die ganze Welt feiert Weihnachten. Das ist vorzeiten die heidnische Feier der Wintersonnenwende gewesen, so wurde das Heilige mit dem Unheiligen vermischt. Das ist religiöser Synkretismus. Wer nur noch das Brauchtum pflegt ist noch kein Erlöster. Wer aber im Glauben an Jesus Christus ist, weiß warum er sich freut.

Heute, wenn du seine Stimme hörst, verstocke dein Herz nicht. Heb 3,7
Das ist der neue Tag, das HEUTE an dem wir dankbar Gottes Erlösungswerk annehmen dürfen und warum sollten wir es nicht ganz bewusst an dem Tag tun, wo die ganze Welt versucht in Frieden zu leben.

Lasst uns dankbar sein und denen helfen, die in Not sind. Amen