Andacht Heute

Einfach zulassen und dem Weg folgen

Da sagte Maria: „Ich gehöre ganz dem Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen.“ Darauf verließ sie der Engel.
Lukas 1,38

Der Engel Gabriel hatte Maria verkündet, dass auf sie eine große Gnade warten und sie einen Sohn mit Namen Jesus gebären würde, welcher der Sohn Gottes sei. Sie war also immer eine Empfängerin von göttlicher Gnade und nie selbst eine Spenderin, auch wenn dies anders behauptet wird. In aller Demut beugte sie sich dem Willen Gottes. Wie sie sich dem Auftrag unterwarf, ist Vorbild für uns alle. Uns fällt vieles leichter, wenn wir an diese Worte der Maria denken.

Wenn jemand mir dienen will, muss er mir auf meinem Weg folgen. Mein Diener wird dann auch dort sein, wo ich bin, und mein Vater wird ihn ehren.
Johannes 12,26

Christus in uns

Macht euch keinerlei Sorgen, sondern bringt alle eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! Und der Frieden Gottes, der alle menschlichen Gedanken weit übersteigt, wird euer Herz und euer Denken in Christus bewahren.
Philipper 4,6-7

Mit allen Ängsten und Sorgen dürfen wir vor Gott treten. Wir dürfen im Gebet danken und in jedem Fall um Beistand bitten. Der Frieden Gottes wird uns erfassen und uns ruhig werden lassen. Ein großes Gnadengeschenk wird uns durch die Liebe Gottes zuteil. Allein mit unserem Verstand können wir seine Dimension nur begrenzt erfassen. Wir kommen ihr näher, wenn wir die Worte von Paulus mehrfach lesen und auf die Hilfe des Heiligen Geistes vertrauen:

Er möge euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft beschenken, dass ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet; dass Christus durch den Glauben in eurem Herzen wohnt und ihr in Liebe eingewurzelt und gegründet seid; damit ihr zusammen mit allen, die Gott gehören, imstande seid, das ganze Ausmaß zu erfassen, seine Breite, Länge, Höhe und Tiefe; ja zu erkennen, was alle Erkenntnis übersteigt: die unermessliche Liebe, die Christus zu uns hat. So werdet ihr erfüllt werden mit der ganzen Fülle, die von Gott kommt.
Epheser 3,16-19

Wahre Gerechtigkeit wird kommen

Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.
2. Petrus 3,13

Wir wissen, auf irdische Gerechtigkeit brauchen wir nicht zu hoffen. Dazu sind schon zu viele Verbrecher ohne Bestrafung gestorben. Am Ende der Naziherrschaft haben sich nicht wenige dem Gericht entzogen, indem sie ihrem Leben selbst ein Ende setzten. Der Verheißung nach dürfen wir aber davon ausgehen, dass es einmal einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird, wo es endlich wahrhaft gerecht zugehen wird. Das läuft dann aber nicht ab wie vor einem weltlichen Gericht, wo jeder Verbrecher nach einem vorgegebenen Gesetz bestraft und nach der Verbüßung wieder in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Gott selbst ist der Hüter der Gerechtigkeit. Von ihr wissen wir, sie beruht darauf, dass wir alle gesündigt haben, Gott allein gerecht ist, wir nur durch IHN gerechtfertigt werden können und es einzig darauf ankommt, dass wir glauben. Jeder, der an die Erlösung durch Jesus Christus glaubt, darf sich auf diese Gerechtigkeit freuen.